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ALBKORN und Naturschutz

Was hat unser Brot mit Naturschutz zu tun?

Albkorn setzt sich für den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft ein. Mit den Albkorn-Erzeugerregeln verpflichten sich unsere Landwirte, die Natur schonend zu nutzen und ihre Vielfalt zu erhalten. Das steht ganz im Einklang mit den Grundsätzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, in dem ein Großteil der Ackerflächen liegt.

Mit Ihrem Kauf von Albkorn-Mehl, -Backwaren und -Bier leisten Sie also immer auch einen Beitrag für den Erhalt und Schutz von Pflanzen und Tieren in unserer Region.

Blütenstreifen am Ackerrand als Markenzeichen

Randstreifen an einem Albkorn-Acker mit Blütenmischung [Foto: Gerhard Schindler]

Randstreifen an einem Albkorn-Feld mit Blütenmischung [Foto: Gerhard Schindler]

Die Blütenstreifen am Rand der Getreidefelder sind bereits zu einem Markenzeichen von Albkorn geworden. An mindestens einem Acker säht jeder Albkorn-Landwirt jedes Jahr eine Samenmischung aus. Sie ist so zusammengesetzt, dass die daraus wachsenden Pflanzen möglichst lange blühen.

So entsteht eine Blüten- und Farbenpracht entlang der Felder, die wunderschön und immer unterschiedlich anzusehen ist. Aber die Grünstreifen sind nicht nur etwas fürs Auge, sondern ernähren auch eine Vielzahl von Nützlingen in den Ackerfluren. Vor allem Insekten, aber auch Vögel und andere Kleintiere finden hier Schutz und Nahrung.

Damit leisten die Blütenstreifen einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt in den intensiv genutzten Feldfluren.

Gesunde Böden durch bedarfsgerechte Düngung

Für einen Landwirt ist es elementar wichtig, die Böden seiner Äcker gesund und fruchtbar zu halten. Nur dann können sie auch gute Erträge in hoher Qualität hervorbringen.

Düngemittel-Messgerät N-Sensor im Testbetrieb auf dem Fladhof von Albkorn-Landwirt Helmut Holzschuh. [Foto: Gerhard Schindler]

Düngemittel-Messgerät N-Sensor im Testbetrieb auf dem Fladhof von Albkorn-Landwirt Helmut Holzschuh. [Foto: Gerhard Schindler]

Albkorn-Landwirte achten deshalb stets auf eine vielgliedrige Fruchtfolge und wirtschaften nach den Grundsätzen des kontrolliert integrierten Anbaus. Zusätzliche Düngung erfolgt ausschließlich bedarfsgerecht. Das bedeutet: Vor jeder Düngung wird das Chlorophyll in den Blättern des wachsenden Getreides gemessen und nur soviel Dünger ausgebracht, wie die Pflanzen aufnehmen können. Dadurch wird vermieden, dass überschüssiger Stickstoff in den Boden eingewaschen wird.

Äußerst sparsam eingesetzt werden Pflanzenschutzmittel – und zwar nur dann, wenn erhebliche Ertragseinbußen drohen. Vor jedem Einsatz muss genau gemessen und dokumentiert werden. Das schreiben die Erzeugerregeln vor.

Und dann gibt es für Albkorn-Landwirte noch zwei Tabus: Klärschlamm und Gentechnik. Beides kommt bei uns nicht aufs Feld. Garantiert.

Kurze Wege schonen Umwelt und Korn

Bei uns sind es 50 Kilometer vom Acker über die Mühle zum Bäcker. Höchstens. Das muss uns erst einmal jemand nachmachen. Ein Mehl aus dem Supermarkt schafft das jedenfalls nicht.

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